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Beharrlich geht's auch voran

  • Autorenbild: Ines Balcik
    Ines Balcik
  • 8. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Ein sehr passender Titel – vor allem, weil ich den Entwurf bereits vor genau vier Jahren angelegt habe. Der Titel passt also wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die geneigte Leserschaft versteht das Prinzip dahinter: Was lange währt, wird endlich gut.

So weit das Sprichwort und hehre Absichten. Die Wirklichkeit ist viel prosaischer. Da im Beitragsbild das Cover von "Tom und die Schildkrötenschmuggler" zu sehen ist, hatte mein damaliger Entwurf offenbar etwas mit dieser Geschichte zu tun. Was auch immer.

Das Schöner ist, dass das Bild auch jetzt passt. Denn endlich, nach vier Jahren, nimmt der Fortsetzungsband endlich Gestalt an. Mehr will ich noch gar nicht verraten, denn geschrieben habe ich (mal wieder!) noch herzlich wenig. Viel wichtiger für meinen kreativen Prozess ist, dass die Handlung vor meinem inneren Auge immer mehr Gestalt annimmt. Das ist die wichtigste Grundlage, der Rest ist einfach: Ich brauche nur noch abzuschreiben, was ich sehe.

Abzüglich der Anfängerfehler im ersten Band. Ich weiß, wo meine schreibtechnischen Defizite liegen, vor allem die Figuren dürfen viel lebendiger werden. Schreiben ist ein komplexer Prozess. Ob ich mit der zweiten Geschichte zufriedener sein werde als mit der ersten, weiß ich natürlich noch nicht. Mein Plan ist, schreibend mein Schreiben weiterzuentwickeln. Was kann da schon schiefgehen? (Hüstel.)

Der Weg ist das Ziel. Toms Weg im neuen Buch nimmt nach vier Jahren immer mehr Konturen an. Ich freue mich aufs Schreiben und seine Dynamik für die Entwicklung von Handlung und Personen.

Einen Arbeitstitel habe ich bereits für das Projekt: Tom und die Nachtsegler. Was mit "Nachtseglern" gemeint ist, verrate ich noch nicht.


Hier noch ein kurzes Update zur Löschlust: Auch da bin ich beharrlich geblieben und habe die Löschung einiger Profile durchgezogen. Ich vermisse nichts. Mein Profil bei Substack behalte ich noch, habe mich aber längst von der Idee verabschiedet, dort einen regelmäßigen Newsletter zu schreiben. Trotz Meldungen wie dieser https://www.theguardian.com/media/2026/feb/07/revealed-how-substack-makes-money-from-hosting-nazi-newsletters lese ich dort vorläufig noch weiter, denn einige freiheitliche Stimmen dort habe ich schätzen gelernt.

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